Schönheitsschlaf

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Schönheitsschlaf – nur eine Floskel?

Zwar heißt es, dass jeder, der gut schläft auch etwas für seine Schönheit mache, jedoch wird diese Aussage von vielen als Mythos abgetan. Nachdem sich Ärzte und andere Wissenschaftler intensiv damit beschäftigt haben, ob etwas dran ist, an diesem Mythos, sind sie sich nunmehr sicher: Es gibt den Schönheitsschlaf tatsächlich. Der menschliche Körper schüttet nämlich während des Schlafes ein Hormon aus, welches die Regeneration der Haut anregt.

Der Neurologe am Saarbrücker Zentrum für Schlafmedizin, Reinhard Rohrer, sagt dazu: „Schlaf ist in jeder Hinsicht wichtig für die Erholungsfunktion unseres Körpers. Wer zu wenig schläft, leidet tagsüber zum Beispiel stärker unter Konzentrationsstörungen.“

Welche oberflächlichen Folgen Schlafmangel verursachen kann, ist wohl allgemein bekannt: Die Haut wird trocken und blass und unter den Augen bilden sich dunkle Ringe. Dazu erklärt Jürgen Zulley, seines Zeichens Schlafforscher an der Regensburger Universität: „Im Schlaf wird ein Wachstumshormon ausgeschüttet, das dafür sorgt, dass sich unsere Haut regenerieren kann. Wenn wir zu wenig schlafen oder die Tiefschlafphase gestört ist, die für die Ausschüttung des Hormons am wichtigsten ist, macht sich das sofort bemerkbar: Die Haut wird dünner, es kommt zur Faltenbildung.“

Damit sich die Haut optimal regenerieren kann, lassen sich aber auch kosmetische Vorkehrungen treffen, denn schließlich wird für die Nacht auch eine andere Hautcreme benutzt als tagsüber. Tagsüber muss die Haut nämlich in erster Linie vor UV-Strahlen und verschiedenen Umweltfaktoren geschützt werden. Cremes für die Nacht enthalten dagegen verschiedene regenerierende Wirkstoffe, beispielsweise Ribonukleinsäure.

Jeder Mensch hat ein unterschiedliches Schlafbedürfnis

Im Durchschnitt schlafen Menschen sieben bis acht Stunden, jedoch ist der individuelle Schlafbedarf höchst unterschiedlich. So gibt es etwa Kurzschläfer, die mit fünf bis sechs Stunden auskommen, während ein Langschläfer bis zu zehn Stunden braucht. Auch die weit verbreitete Meinung, dass die Menschen im Alter weniger Schlaf benötigen, ist falsch. „Die benötigte Schlafmenge verändert sich nicht“, so Rohrer. Und weiter: „Ältere Menschen schlafen häufiger am Tag, was Berufstätige zum Beispiel nicht können. Deshalb brauchen sie nachts nicht so viele Stunden.“

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Ist der Schlaf auch wirklich gesund?

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Ob Sie ausreichend schlafen, können sie ganz einfach ermitteln: Fühlen Sie sich fit und leistungsfähig, hatten Sie ausreichend Schlaf. Das bedeutet aber nicht, dass Sie auf Ihr Mittagsschläfchen verzichten, wenn Sie dieses gewohnt sind.

Wichtig für einen gesunden Schlaf ist eine ruhige Schlafumgebung. Denn je mehr Störungen von außen auf den Schläfer eindringen, umso unruhiger schläft er. Selbst eine kleine Uhr kann schon stören, weil sie hörbar und sichtbar ist. Des weiteren sollte der Schlafraum an sich zwar kühl aber nicht zu kalt sein und eine Lichtisolierung besitzen. Aber auch schnarchende Partner können übrigens einen Störfaktor darstellen.

Rohrer empfiehlt, erst dann zu Bett zu gehen, sobald Sie auch wirklich Müdigkeit verspüren. Damit Sie sich bestmöglich auf den Schlaf vorbereiten, sollten Sie abends keinesfalls mehr Probleme wälzen, sondern sich bestmöglich entspannen, etwa Fernsehen oder ein Buch lesen. Denn dadurch kommt Ihr Körper zur Ruhe.

Treiben Sie hingegen abends noch Sport, heizen Sie damit Ihren Körper auf, wodurch Ihnen unter Umständen das Einschlafen schwerer fällt. Grundsätzlich fördert die sportliche Aktivität aber einen erholsamen Schlaf, das gleiche gilt für ein zeitiges Abendessen, weil der Verdauungstrakt durch spätes Essen wach gehalten wird. Ratsam ist außerdem der Verzicht auf koffeinhaltige Getränke nach 17 Uhr.

So schlafen Sie besser

Damit Sie besser einschlafen können, können Sie abends auch feste Rituale einführen. Beispielsweise, dass Sie jeden Abend zum selben Zeitpunkt zu Bett gehen. Ferner sollten elektronische Geräte wie Laptops oder Fernseher unmittelbar vor dem Zubettgehen ausgeschaltet bleiben.

Statt sportliche Betätigung zu betreiben, sollten Sie es abends eher ruhiger angehen lassen und einen entspannenden Abendspaziergang machen. Dieser kann Ihnen nämlich ein sehr viel besseres Schlaferlebnis bescheren.

Auch Alkohol, von dem viele Menschen denken, er würde den Schlaf fördern, sollte gemieden werden. Zwar stimmt es, dass Alkoholkonsum müde macht, jedoch ist der Schlaf äußerst unruhig und Sie wachen des nachts sogar oft mehrfach auf.

Auch Entspannungsübungen können beim Einschlafen äußerst hilfreich sein. Legen Sie sich beispielsweise ins Bett, schließen die Augen, denken an ein schönes Erlebnis und konzentrieren Sie sich voll und ganz auf die Atmung und die weiteren Reaktionen Ihres Körpers. Sie werden schnell spüren, dass sich die Atmung verlangsamt und die Glieder von Minute zu Minute schwerer werden. Damit schaffen Sie ideale Voraussetzungen für das Einschlafen und den gesunden Schlaf.

Haben Sie Fragen zum Thema Schlafen oder zu einem anderen Bereich? Unser Team von bettwaesche-mit-stil.de hilft Ihnen selbstverständlich gerne weiter.

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