Hygiene-Wegweiser für die Schlafzone

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Ein kleiner Hygiene-Wegweiser für die Schlafzone

Nahezu ein Drittel seines Lebens verbringt jeder Mensch im Schlafzimmer, um sich zu erholen und für die Aufgaben des kommenden Tages zu regenerieren. Besonders wichtig ist die Hygiene deshalb insbesondere in diesem Raum. Denn nur in einer sauberen Umgebung können Sie sich richtig und rundum erholen. Dabei sollten Sie vor allem auf folgende Faktoren achten:

Wie oft muss die Bettwäsche gewechselt werden?

Meist wird die Bettwäsche in einem Turnus von vier Wochen gewechselt, weil gerade im Schlaf jeder ein besonders sauberes Gefühl haben möchte. Dieser Abstand ist allerdings nach wissenschaftlichen Erkenntnissen zu groß. Denn der menschliche Körper gibt durch die Atmung und die Poren seiner Haut allnächtlich bis zu eineinhalb Liter an Feuchtigkeit ab. Zwei Drittel dieser Menge gelangt nicht nur in den Schlafanzug oder das Nachthemd, sondern auch in die Bettwäsche sowie in die Matratze. Das Bett muss also im Stande sein, diese Menge an Feuchtigkeit aufzunehmen. Ein Wechsel der Bettwäsche alle 2 Wochen ist daher empfehlenswert.

Feuchtigkeit gibt der Körper vor allem durch nächtliches Schwitzen ab. Dabei sollten Sie daran denken, dass der Schweiß zu 98 Prozent aus Wasser besteht, währende es sich bei den übrigen zwei Prozent um Substanzen wie Harnstoff, Talg, Kochsalz sowie Säuren handelt. Die Bettwäsche und die sonstige Ausstattung des Bettes müssen also eine gute Durchlässigkeit für Feuchtigkeit und Luft besitzen

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Wenn die Hygiene zu kurz kommt

Bett im Schlafzimmer

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Über einen Zeitraum von mehreren Wochen gesehen, sammeln sich im Bett aber noch weitere Dinge an. Dazu gehören neben ausgefallenen Haaren und Hautschuppen auch Milben. Die Bettwäsche sollte deshalb in einem Abstand von zwei Wochen gewechselt werden. Noch öfter ist der Wechsel anzuraten, wenn Sie erkältet oder krank sind, weil Sie dann auch entsprechend mehr schwitzen. Dieser häufige Wechsel ist notwendig, weil im Bett ein warmes und feuchtes Klima herrscht, in dem Milben, Pilze und Bakterien bestens gedeihen und sich explosionsartig vermehren können.

So lässt sich für Hygiene im Schlafzimmer sorgen

Sofern die Bettwäsche keine spezielle Reinigung nötig hat, sollten Sie diese regelmäßig bei einer Temperatur von mindestens 60 Grad waschen. Schon beim Kauf sollten Sie darauf achten, dass Textilien wie Decken oder Deko-Kissen waschbar sind. Ferner sollten Sie die Matratze bei jedem Wechsel der Bettwäsche drehen und das Kopf- und Fußende dabei Tauschen. Es empfiehlt sich außerdem, die Matratze abzusaugen, bevor Sie die neue Bettwäsche beziehen. Geht es um das Schlafzimmer Ihres Kindes, sollten Sie auch eventuell vorhandene Kuscheltiere gelegentlich waschen.

Ein wichtiger Aspekt ist zudem die Ordnung im Schlafzimmer. Die Dekoration mit Decken und Kissen sollte nicht allzu üppig ausfallen, weil diese Heimtextilien eine wahre Oase für Hausstaub und somit eine Brutstätte für Milben darstellen. Um unnötigen Staub zu vermeiden, sollten Kleidung ebenso wie Kosmetika und Schmuck in geschlossenen Schränken aufbewahrt werden.

Wie oft sollen Matratze und Schlafanzug gewechselt werden?

Die Matratze sollte in einem Turnus von sieben Jahren komplett ausgetauscht werden. Weil die Matratze in diesem Zeitraum meist völlig durchgelegen ist, kann das Liegen auf ihr Rückenschmerzen verursachen.

Der Schlafanzug hingegen sollte bereits nach vier Tagen gewechselt werden – was die Deutschen größtenteils aber nur 14tägig machen. Denn darin können sich Bakterien im Umfeld von Schweiß und Hautschuppen bestens vermehren, wodurch Infektionen wie Haut- und Darminfektionen oder eine Infektion der Blase hervorgerufen werden können. Falls Sie besonders stark schwitzen, sollten Sie den Schlafanzug sogar an jedem zweiten Tag wechseln.

Der Kampf gegen die Milben

Die sogenannten Staubmilben halten sich am liebsten in Matratzen auf. Je unhygienischer diese sind, umso größer ist auch die Milbenpopulation. Der Grund: Milben ernähren sich in erster Linie von abgestorbenen Hautschuppen. Für gesunde Menschen sind diese Kleinstlebewesen zwar völlig harmlos, jedoch können sie die sogenannte Hausstauballergie auslösen, welche für die Betroffenen zu massiven Beschwerden führen kann. Um die Milben möglichst dauerhaft aus dem Schlafzimmer fern zu halten, sollte die Raumtemperatur bei maximal 18 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei weniger als 50 Prozent liegen. Haben sich bereits Milben eingenistet, können diese mit Niemöl, welches in Drogerien und Apotheken erhältlich ist, bekämpft werden.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema? Das Team von bettwaesche-mit-stil.de hilft Ihnen selbstverständlich gerne weiter.

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